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Bayern stärkt Hospiz- und Palliativversorgung mit neuem Rahmenkonzept

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach will die Hospiz- und Palliativversorgung im Freistaat weiter ausbauen. Mit dem neuen Bayerischen Rahmenkonzept, das im November 2024 veröffentlicht wurde, sollen bestehende Angebote gestärkt und neue Versorgungsmodelle geschaffen werden. Das Konzept ersetzt die bisherige Strategie aus dem Jahr 2011 und setzt Impulse für eine bedarfsgerechte und menschliche Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen.

Judith Gerlach
„Die Bayerische Staatsregierung fördert zahlreiche innovative Projekte, um die Hospiz- und Palliativarbeit inhaltlich weiterzuentwickeln und noch breiter aufzustellen. Hier werden wir auch künftig nicht nachlassen", sagt Judith Gerlach (CSU), Gesundheits- und Pflegeministerin von Bayern. Foto: Susie Knoll/ Stimmkreisbüro Judith Gerlach

„Unser oberstes Ziel ist, dass sich die Angebote an den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen orientieren“, betonte Gerlach. Ein besonderer Schwerpunkt liege künftig auf der Versorgung von Menschen mit Behinderung. Zudem soll die Begleitung schwerstkranker Menschen stärker in Pflegeheimen und häuslichen Umgebungen stattfinden.

Sie erläuterte: „In mehrjähriger und intensiver Arbeit hat der am Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention angesiedelte Expertenkreis zur Hospiz- und Palliativversorgung eine langfristig angelegte ‚Bayerische Zukunftsstrategie zur Hospiz- und Palliativversorgung‘ erarbeitet. In dem neuen Rahmenkonzept sind Impulse enthalten, die dazu beitragen werden, dass die Hospiz- und Palliativversorgung in Bayern auch in Zukunft hochwertig, bedarfsgerecht und vor allem menschlich bleibt.“