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Bündnis gegen Gewalt und Rassismus gegründet

Attacken gegen Ärzte, Pöbeleien gegen Pflegekräfte – das kommt immer häufiger vor. Eine Initiative stellt sich jetzt gegen die zunehmende Gewalt im Gesundheitswesen.

Foto: AdobeStock/rarrarorro

Angesichts zunehmender Übergriffe gegen Ärzte, Pflege- und Rettungskräfte hat sich in Nordrhein-Westfalen eine Initiative gegen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung im Gesundheitswesen gegründet. Ohne den Einsatz von Menschen mit Migrationshintergrund wäre die gesundheitliche und pflegerische Versorgung in ganz Deutschland schon heute nicht mehr aufrechtzuerhalten. „Sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und gehören zu uns“, heißt es in einer kurz vor der Bundestagswahl verabschiedeten Resolution zahlreicher Verbände und des NRW-Gesundheitsministeriums. Mit Slogans und Postings will die Initiative in sozialen Medien ein Zeichen setzen.

„Null Toleranz gegen Attacken, Übergriffe und gewalttätiges Verhalten gegenüber den Helferinnen und Helfern in der Not! Wer sich um diejenigen kümmert, die in unserer Gesellschaft gerade Hilfe benötigen, soll sich sicher fühlen können und sicher sein“, heißt es in der Resolution. „Es ist die bürgerliche und menschliche Pflicht eines jeden Einzelnen, sich entschieden Rassismus, Gewalt und Diskriminierung entgegenzustellen, wenn man dies beobachtet. Denn
Rassismus, Gewalt und Diskriminierung helfen kein bisschen, die Mitarbeitenden im Gesundheitswesen schon – jeden Tag, rund um die Uhr.“

„Menschen anzupöbeln, zu beleidigen oder gar zu attackieren, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, anderen zu helfen, ist besonders perfide und schärfstens zu verurteilen“, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). „Wir müssen dem gesellschaftlich den Riegel vorschieben, in dem wir klar und deutlich zeigen, dass wir solches Verhalten nicht akzeptieren und tolerieren.“