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PKV legt 10-Punkte-Plan zur Pflegereform vor

Zum Auftakt der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Pflegereform hat der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) einen 10-Punkte-Plan mit konkreten Reformvorschlägen vorgelegt. Der Plan ziele auf eine generationengerechte, finanzierbare und praxisnahe Umgestaltung der Pflegeversicherung.

Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat einen 10-Punkte-Plan mit Reformvorschlägen vorgelegt. Bild: Adobe Stock/Frank Täubel

„Die PKV fordert einen echten Paradigmenwechsel in der Pflegefinanzierung“, erklärt PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther. Statt einer Ausweitung der Umlagefinanzierung plädiert der Verband für eine sinnvolle Ergänzung durch mehr Eigenverantwortung sowie private und betriebliche Vorsorge.

Private Pflegeversicherung als Teil der Lösung

Der Verband sieht die Private Pflegeversicherung mit ihrem Kapitaldeckungsverfahren als wesentlichen Teil der Lösung für die strukturellen Defizite der Sozialen Pflegeversicherung. „Die Private Pflegeversicherung sorgt für die im Alter steigenden Ausgaben vor“, betont Reuther.

Neben der Finanzierung enthält der Plan auch Vorschläge zur Leistungsgestaltung und Prävention. „Die PKV plädiert für eine Vereinfachung und Flexibilisierung der Leistungen und eine Entbürokratisierung in der Pflege“, so der Verbandsdirektor. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf präventiven Maßnahmen. Der Verband setzt sich dafür ein, „durch Prävention den Eintritt von Pflegebedürftigkeit und die Verschlechterung bestehender Pflegebedürftigkeit zu vermeiden.“

Angebot zur Zusammenarbeit

Mit Verweis auf die „jahrzehntelange Erfahrung mit nachhaltiger, kapitalgedeckter Finanzierung der Pflegeversicherung“ bietet der PKV-Verband der Bundesregierung seine Unterstützung bei der Ausgestaltung der Reform an. Der vollständige 10-Punkte-Plan ist auf der Website des Verbandes unter www.pkv.de/zehn-punkte-plan abrufbar.