Aus- und Weiterbildung

Ausbildungsvergütungen: Verband spricht von Fake-News

Das Pflegefachassistenzeinführungsgesetz soll die Vergütung für Auszubildende der Pflegefachassistenz gesetzlich regeln. Der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) stellt angesichts der Aussagen von zwei Ampel-Ministern klar, dass private Unternehmen längst Ausbildungsvergütungen zahlen.

AGVP-Präsident Thomas Greiner Foto: Care Invest

„Angehende Pflegeassistentinnen und -helfer erhalten immer eine Ausbildungsvergütung – zumindest bei privaten Pflegeunternehmen. Welche Auszubildende arbeitet heute noch ohne Gehalt? Die Behauptung, 50 Prozent der Auszubildenden blieben unbezahlt und diese Lücke würde durch das Gesetz geschlossen, ist schlicht falsch. Diese ministeriale Falschdarstellung ist leider nur ein billiger Versuch der Profilierung – auf Kosten potenzieller Auszubildender, die in die Irre geführt werden, und auf Kosten der gesamten Pflegebranche“, so AGVP-Präsident Thomas Greiner.

„Die Auszubildenden erhalten einen Anspruch auf eine angemessene Ausbildungsvergütung. Bisher erhalten nur rund die Hälfte der Auszubildenden eine Vergütung“, heißt es in einer Pressemitteilung aus dem Bundesgesundheitsministerium und dem Bundesfamillienministerium.

Mehr zum Thema:

Pflegeausbildung auf Kosten der ambulanten Pflege