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Bayern: neues Modellprojekt zur Demenz-Früherkennung in Apotheken

Das Modellprojekt „Demenzfreundliche Apotheken als Ressource für psychische Gesundheit im Alter (DARE)“, ist am 1. Juli in 14 Apotheken im Stadtgebiet und im Raum München gestartet.

In einigen Apotheken in Bayern können Menschen ab 60 Jahren ab sofort digital ihr Gedächtnis testen lassen und so eine eventuelle beginnende Demenz erkennen lassen. Foto: Adobe Stock/wideeyes

„Es ist wichtig, dass eine Demenzerkrankung möglichst rasch erkannt und behandelt wird“, sagt die bayerische Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU). Im Rahmen des Projekts können Menschen ab 60 Jahren ihr Gedächtnis kostenlos digital testen lassen. Bei auffälligen Ergebnissen kann das geschulte Apothekenpersonal gezielt an Diagnostik-Möglichkeiten verweisen.

Teil der Bayerischen Demenzstrategie

Das Modellprojekt ist Teil der Bayerischen Demenzstrategie und wird vom Bayerischen Gesundheitsministerium gemeinsam mit der Pflegeversicherung mit insgesamt rund 315.000 Euro gefördert. Umgesetzt wird es von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München in Kooperation mit dem Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) der Bayerischen Landesapothekerkammer.

Das WIPIG wurde bereits im Jahr 2022 für den Aufbau des Netzwerks „Demenzfreundliche Apotheke“ mit dem Bayerischen Demenzpreis ausgezeichnet.