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Bayern: Zahl der Pflegestützpunkte seit 2019 versechsfacht
Die Zahl der Pflegestützpunkte in Bayern ist seit 2019 von 9 auf 54 gestiegen. „Das zeigt, dass die Stützpunkte ein wichtiger Teil der Pflegelandschaft geworden sind und gut von der Bevölkerung in Anspruch genommen werden“, sagt Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach (CSU).
Pflegestützpunkte seien zentrale Anlaufstellen vor und im Umfeld der Pflege. Die Ministerin ergänzte: „Aber auch der Freistaat Bayern trägt seinen Teil zum Erfolg der Pflegestützpunkte bei. Seit Ende 2019 gibt es für die Stützpunkte verschiedene Fördermaßnahmen. Insgesamt stehen für die Förderung der Pflegestützpunkte jährlich bis zu einer Million Euro zur Verfügung.“
„Auch die enge Vernetzung mit anderen örtlichen Akteuren hat große Bedeutung. Dazu gehören insbesondere die Fachstellen für pflegende Angehörige, die dadurch gekennzeichnet sind, dass sie pflegende Angehörige durch psychosoziale Beratung, längerfristige Begleitung sowie Entlastungsangebote unterstützen“, so Gerlach. „Zudem beraten diese auch Angehörige von Menschen mit unterschiedlichen Demenzformen und bieten dazu vielfältige Veranstaltungen an. In der Praxis hat sich vor allem die Zusammenarbeit von Fachstellen für pflegende Angehörige und Pflegestützpunkten erfolgreich etabliert.“
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