Pflegemarkt

Bürgermeister drängen auf Einführung von Stambulant

In einem dringenden Appell haben sich 34 Bürgermeister:innen aus ganz Deutschland an die Verhandlungsgruppe „Gesundheit und Pflege“ der laufenden Koalitionsverhandlungen gewandt. Sie fordern schnelle und wirksame Maßnahmen zur Stabilisierung der Altenpflege, um eine drohende Versorgungskrise abzuwenden.

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Kaspar Pfister, Geschäftsführender Gesellschafter der bundesweit tätigen BeneVit Gruppe. Foto: BeneVit

Immer mehr Pflegeeinrichtungen stehen vor der Schließung, während die erste Pflegekasse bereits einen Rettungsschirm benötigt. Die Hälfte aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland kämpft mit finanziellen Schwierigkeiten, was gravierende Folgen für Pflegebedürftige, Angehörige und Kommunen hat.

Als Lösung schlagen die kommunalen Vertreter die flächendeckende Einführung des „stambulanten“ Versorgungskonzepts vor, das sich am Beispiel des „Mitmach-Pflegeheims“ der Benevit-Gruppe im badischen Wyhl am Kaiserstuhl orientiert. Dieses Modell kombiniert Elemente der stationären und ambulanten Altenpflege.

Die Bürgermeister kritisieren, dass ihre Lösungsvorschläge bisher nicht die notwendige politische Unterstützung vom Bund erhalten haben. Sie betonen die Dringlichkeit der Situation und fordern die zukünftige Bundesregierung auf, jetzt die Weichen für neue Versorgungsformen zu stellen.

Das stambulante Modell sieht vor, dass Bewohner in Hausgemeinschaften leben, die zwar nach stationären Vorgaben ausgestattet sind, aber nicht wie klassische Pflegeheime funktionieren. Bewohner und Angehörige werden aktiv in die Alltagsgestaltung einbezogen, was zu Kostensenkungen und einer Entlastung der Fachkräfte führt.

Eine Antwort auf “Bürgermeister drängen auf Einführung von Stambulant

  1. kontakt-3039

    Herr Pfister möchte gerne seine, zu dem Zeitpunkt mit Sicherheit patentierte Idee, überall in Deutschland umgesetzt sehen. Nachtigall […]