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Expertenrat berät über Lösungen für die häusliche Pflege

Der interdisziplinäre Experten-Rat „Pflegefinanzen“ will nach seinen Vorschlägen zur besseren Absicherung der stationären Pflege nun auch ein Konzept zur Vorsorge für die ambulante häusliche Pflege erarbeiten. Unter Vorsitz des Gesundheitsökonomen Prof. Dr. Jürgen Wasem (Universität Duisburg-Essen) haben die Expert:innen jetzt in Köln ihre Beratungen aufgenommen.

Der Expertenrat will als ergänzenden Baustein eine „Pflege+ Versicherung ambulant“ entwickeln. Bild: Adobe Stock/narawit

Über 80 Prozent und damit der weit überwiegende Teil der Pflegebedürftigen werden im häuslichen Umfeld versorgt, schreibt der Experten-Rat jetzt in einer Pressemitteilung. Eine Studie zur stationären Versorgung im April 2023 sei der erste Schritt gewesen, dem nun ein Gutachten zur finanziellen Absicherung der häuslichen Pflege folgen soll. Dafür wollen die Experten als ergänzenden Baustein eine „Pflege+ Versicherung ambulant“ entwickeln. Wie schon beim Konzept für die stationäre Pflege soll der Experten-Rat einen Vorschlag unterbreiten, wie eine zukunftsfeste Finanzierung der ambulanten Pflege gelingen kann, die zugleich generationengerecht und bezahlbar ist.

Der auf Initiative des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) gegründete Experten-Rat ist mit folgenden Mitgliedern aus der Wissenschaft und Praxis besetzt:

  • Prof. Dr. Jürgen Wasem, Universität Duisburg-Essen (Vorsitz)
  • Prof. Dr. Christine Arentz, Technische Hochschule Köln
  • Prof. Dr. Thiess Büttner, Universität Erlangen-Nürnberg
  • Constantin Papaspyratos, Bund der Versicherten
  • Prof. Dr. Christian Rolfs, Universität zu Köln