Außerklinische Intensivpflege
Spitzengespräch zur außerklinischen Intensivpflege bei Lauterbach
Weil die Versorgung von bis zu 30.000 intensivpflichtigen Patientinnen und Patienten derzeit auf eine neue vertragliche Basis gestellt werden muss, hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) am 14. Juni die Vorstände der Krankenkassen zum Spitzengespräch mit den Verbänden der Pflegeeinrichtungen geladen.
Um eine Verunsicherung der Patientinnen und Patienten zu verhindern, sollen diese nun sowohl von den Kassen als auch durch das Bundesgesundheitsministerium angeschrieben werden. Die klare Zusage: Die Versorgung zuhause bleibt auch nach dem 1. Juli gesichert.
„Der Minister hat die Brisanz der Situation erkannt. Nachdem wir als bpa für unsere Mitglieder seit Monaten versuchen, neue Vereinbarungen mit den Kassen auf Grundlage der veränderten gesetzlichen Vorgaben abzuschließen, wächst mit dem nahenden Stichtag die Verunsicherung der Patientinnen und Patienten“, lautet das Urteil des Präsidenten des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer.
Minister Lauterbach habe den Vorständen der Kassen und dem GKV-Spitzenverband die Zusage abgerungen, dass keine Patientin und kein Patient unversorgt bleibt, bestehende Versorgungsstrukturen erhalten bleiben und nahtlos weitergeführt werden. „Damit können die Patientinnen und Patienten aufatmen. Jetzt müssen die Kassen schnell liefern. Innerhalb weniger Tage müssen in den Bundesländern konkrete Vereinbarungen folgen, damit die Versorgung dieser besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppe gewährleistet bleibt“, so Meurer.
„Der deutliche Appell vom Minister Lauterbach, dass auch die Pflegedienste eine entsprechende Zusage der Kassen erhalten sollen, und seine deutliche Wertschätzung für die geleistete Arbeit in diesem Bereich geben uns dabei Hoffnung.“
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