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Vorkämpferin für die Pflege geht in den Ruhestand

Christel Bienstein geht nach zwölf Jahren als Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) in den Ruhestand.

Christel Bienstein geht nach zwölf Jahren als Präsidentin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK) in den Ruhestand.  Foto: David Karran für DBfK

Die Bienstein-Skala zur Einschätzung des Pneumonie-Risikos sowie die von ihr übersetzte und erweiterte Norton-Skala, mit der die Dekubitusgefahr eingeschätzt wird, kennen alle, die nach 1985 ihre Pflegeausbildung begonnen haben. Für die Übertragung des Konzepts der Basalen Stimulation auf die Pflege erhielt sie 2011 vom Deutschen Pflegerat den Deutschen Pflegepreis. Sie ist außerdem seit 2004 Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, mit dem sie für ihre Verdienste um die Pflegewissenschaft ausgezeichnet wurde. 

 

Franz Wagner, ehemaliger Bundesgeschäftsführer des DBfK, beschrieb Bienstein in seiner Laudatio bei einem zu Ehren der Präsidentin veranstalteten Symposiums als prominenteste Krankenschwester Deutschlands, die sich durch ihren „yes we can“-Optimismus auszeichne und immer die Frage nach der Wirkung für die Patient:innen im Fokus habe. 

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichte DBfK-Vizepräsidentin Katrin Havers die Ehrenmitgliedschaft im DBfK, die im Juni von der Delegiertenversammlung beschlossen wurde, an Christel BiensteinBienstein ist damit nach der kürzlich verstorbenen Ruth Schröck die zweite Trägerin dieser Auszeichnung.