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COPD: Studien zur High-Flow-Therapie
Die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen wird im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zwei klinische Studien zur Behandlung von Patientinnen und Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und chronisch respiratorischer Insuffizienz Typ 1 (Studie 1) sowie Typ 2 (Studie 2) durchführen und wissenschaftlich auswerten. Das berichtet jetzt der G-BA.
In den beiden Erprobungsstudien soll untersucht werden, ob die mit Sauerstoff angereicherte High-Flow-Therapie (HFT)
- zusätzlich zu einer Langzeit-Sauerstofftherapie (LTOT) im Vergleich zu einer alleinigen LTOT (Studie 1) bzw.
- im Vergleich zu einer nicht-invasiven Beatmung (Studie 2)
hinsichtlich der gesundheitsbezogenen Lebensqualität überlegen ist.
Die Ergebnisse sollen dem G-BA eine abschließende Bewertung des Nutzens der HFT in den beiden Anwendungsgebieten ermöglichen. Die Eckpunkte der Studien habe der G-BA in den Richtlinien zur Erprobung festgelegt.
Die RWTH Aachen werde in ihrer Rolle als unabhängige wissenschaftliche Institution die Studienprotokolle erstellen sowie die behördlichen Genehmigungen und die Voten der Ethikkommissionen einholen, erklärt der G-BA. Anschließend seien die konkreten Studienzentren auszuwählen und geeignete Patientinnen und Patienten in die Studie aufzunehmen.
Veranstaltungs-Tipp
Die Themen Beatmungspflege und entsprechende Krankheitsbilder sind das Thema auf dem Kongress für Außerklinische Intensivpflege und Beatmung 2024, am 11. und 12. September in Essen. Dem Thema Atmungstherapie wird dabei ein gesamter Programmstrang gewidmet, organisiert von Prof. Markus Körner, Mediziner, Atmungstherapeut und Leiter der fgn Akademie. Alle Informationen und das gesamte Programm gibt es hier:
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