Unternehmen
Home Instead erweitert Präventionsangebot
Der bundesweit vertretene ambulante Betreuungs- und Pflegedienstleister Home Instead baut seine Präventionsangebote für Menschen mit Pflegebedarf weiter aus. Nach dem erfolgreichen Start in Halle (Saale) setzt nun auch der Betrieb in Dresden auf betreute Präventionsprogramme in der Häuslichkeit, die die Mobilität und Selbstständigkeit älterer Menschen nachhaltig fördern sollen.
„Ambulant durchgeführte Prävention ist der Schlüssel, um frühzeitig die Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern und die Lebensqualität zu erhalten“, erklärt Thomas Eisenreich, Geschäftsführer von Home Instead Deutschland. „Gemeinsam mit der mkk – meine Krankenkasse und DigiRehab verfolgen wir das Ziel, Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. “
Die Angebote basieren auf wissenschaftlich fundierten Trainingsprogrammen des dänischen Unternehmens DigiRehab, das bereits über 25.000 Seniorinnen und Senioren in Dänemark genutzt haben. Die Ergebnisse sind beeindruckend: Zwei Einheiten à 20 Minuten pro Woche führen nach rund drei Monaten zu einer Reduktion des Hilfebedarfs um bis zu 45 Prozent. 90 Prozent der Teilnehmenden verbessern oder stabilisieren ihre Mobilität – ein entscheidender Faktor für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag. Dies zeigen Studien die u.a. die Kommune Jammerbugt im Jahr 2024 hat durchführen lassen.
Die mkk – meine krankenkasse unterstützt das Projekt im Rahmen der Gesundheitsförderung. „Die ambulante Prävention kommt bislang im Bereich der Pflege viel zu kurz“, sagt Marcus Dornburg, Präventionsberater der mkk – meine krankenkasse für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Auch Sabine Wiegand, Franchisepartnerin und Inhaberin des Home Instead-Betriebs in Dresden, ist überzeugt: „Unsere Kundinnen und Kunden sollen die Chance erhalten, durch gezielte Präventionsübungen ihre Selbstständigkeit zu erhalten. Die positiven Erfahrungen aus Halle zeigen, wie wirkungsvoll dieses Konzept ist.“
Home Instead und die mkk – meine krankenkasse fordern daher eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, um Präventionsleistungen dauerhaft auch im ambulanten Bereich zu ermöglichen. Nur so könne der steigende Pflegebedarf langfristig gedämpft werden.(hp)
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