Unternehmen
Insolvenzverfahren für Pflegedienst wilma.
Der Neubrandenburger Pflegedienst wilma. hat beim zuständigen Amtsgericht die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Ziel der Maßnahme sei laut Unternehmensangaben eine „nachhaltige Sanierung und Neuausrichtung“.
Der laufende Betrieb wird weitergeführt, da die Gehälter der Mitarbeiter:innen über das Insolvenzgeld abgesichert sind. Auch die Versorgung der Patient:innen bleibt den Angaben zufolge ohne Einschränkung bestehen.
Geschäftsführerin Lisa Cziborra erklärte, das Unternehmen wolle mit dem Verfahren die Grundlage für eine langfristige Stabilisierung schaffen. „Die Pflege der uns anvertrauten Menschen hat für uns höchste Priorität“, so Cziborra. Gleichzeitig betonte sie, dass den Mitarbeitenden als „Herz des Unternehmens“ besondere Aufmerksamkeit im Sanierungsprozess zukomme.
Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Michael Busching aus der Kanzlei ECOVIS eingesetzt. Er zeigte sich nach ersten Gesprächen mit Führungskräften und Beschäftigten optimistisch: Die Probleme von wilma. lägen eher in der Vergangenheit und weniger in der aktuellen Geschäftsentwicklung.
Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter und einem Team von Restrukturierungsexpert:innen arbeitet das Unternehmen nun an einem Sanierungskonzept. Dieses soll sowohl die Versorgungssicherheit der Pflegebedürftigen als auch die wirtschaftliche Stabilität von wilma. langfristig sichern. Ziel sei ein Insolvenzplan, der das Unternehmen von „wirtschaftlichen Altlasten“ befreit und eine tragfähige Basis für die Zukunft bietet.
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu verfassen.
Sie haben noch kein Konto?
Jetzt registrieren