Außerklinische Intensivpflege

AKI: COPD-Erkrankungen in Deutschland rückläufig

Die Zahl der COPD-Erkrankungen in Deutschland ist laut aktuellem Gesundheitsatlas des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) zwischen 2017 und 2023 deutlich zurückgegangen.

Weniger Tabakkonsum und schärfere Rauchverbote sind die Hauptursache für den deutlichen Rückgang von COPD-Erkrankungen in Deutschland. Bild: Adobe Stock/Maks_Lab

Demnach sank die Zahl der Betroffenen ab 40 Jahren von 3,39 auf 3,23 Millionen – ein Rückgang um knapp 10 Prozent. Als Hauptursache gilt der gesellschaftliche Wandel hin zu weniger Tabakkonsum sowie schärfere Rauchverbote.

Laut WIdO-Geschäftsführer Helmut Schröder zeigen die Zahlen den Erfolg präventiver Maßnahmen. Auch eine verbesserte Luftqualität könnte zur sinkenden Prävalenz beigetragen haben. Dennoch bestehen regionale Unterschiede: Während Konstanz und Tübingen mit je 4,2 Prozent die niedrigste Erkrankungsrate verzeichnen, liegt Gelsenkirchen mit 11,4 Prozent an der Spitze.

Die Daten machen zudem geschlechtsspezifische Unterschiede sichtbar: Männer sind durchweg häufiger betroffen als Frauen – bei älteren Männern liegt die Erkrankungsrate teils bei über 14 Prozent. Besonders deutlich fällt der Rückgang bei jungen Frauen aus.

Die vollständige Analyse steht auf www.gesundheitsatlas-deutschland.de zur Verfügung.

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