Unternehmen
Landes-Caritasverband Bayern meldet Entgelterhöhung
Der Landes-Caritasverband Bayern hat stellvertretend für 261 ambulante Dienste der Caritas in Bayern in den vergangenen Monaten intensive Verhandlungen mit Kassen und Bezirken geführt.
„Es wurden dabei Ergebnisse erzielt, die der bestehenden Finanzierungslücke Rechnung tragen und die eine solide Basis für die Versorgungssicherheit in der Gegenwart und Zukunft bieten“, heißt es in einer Stellungnahme des Landesverbandes. „Die Preise für die Leistungen der häuslichen Pflegehilfe (§ 36 SGB XI) werden im Einvernehmen mit den öffentlichen Kostenträgern bayernweit ab 1. Oktober 2023 erhöht und ab dem 1. März 2024 noch einmal angepasst. Diese Steigerung gilt für die beteiligten ambulante Pflegedienste der Caritas in Bayern. Zur Abrechnung mit den einzelne Pflegekunden stellt diese Regelung die verbindliche Grundlage dar.“
In den vergangenen Jahren hätten die von den Kostenträgern gewährten, pauschalen Gebührensteigerungen nicht die tatsächlichen Kostenentwicklungen in den Sozialstationen berücksichtigt, so dass die Finanzierungslücke immer größer wurde. Eine Vollerhebung der Sach- sowie der Personalkosten in den 261 ambulanten Dienste habe dies bestätigt.
„Damit die professionelle Pflege in der Häuslichkeit weiterhin sichergestellt werden kann, fordern wir als Wohlfahrtsverband den Gesetzgeber auf, die Beträge für die Sachleistungen der häuslichen Pflegehilfe deutlich zu erhöhen und damit die Zuzahlungen für die Pflegebedürftigen abzumildern“, fordert der bayerische Caritasverband.
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